Geschichte
Frühzeit: Kaum eine andere Gemeinde kann auf eine so lange Tradition und auf eine so lange Ahnenreihe zurückblicken wie Schötz. Bereits in der mittleren Steinzeit bot das Gebiet rund um den ehemaligen Wauwilersee den Menschen Wohnung und Nahrung. Die Pfahlbauer kannten schon die Töpferei und die Weberei und wohnten in kleinen Dörfern dicht beieinander. Aus der Bronzezeit (1200 – 800 v. Chr.) kam beim Bau des neuen Schulhauses in Schötz ein Siedlungsplatz zum Vorschein. Auch in der Eisenzeit war das Gebiet um Schötz bewohnt. Um 500 v. Chr. Drangen die ersten Kelten in das Gebiet ein. Viele der Flur- und Flussnamen könnten keltischen Ursprung haben, so auch der Ortsname Schötz selber. Auch aus römischer Zeit sind in Schötz Funde gemacht worden. Aus dieser Zeit stammt die erste nachweisbare Strasse durch die Gemeinde, die von Dagmersellen her über den Wellberg und Hostris nach Ettiswil führte. 1184: Erste urkundliche Erwähnung. Namensform: Scotis (später Schotis und Schoz). 1275: Erste urkundliche Erwähnung eines Leutpriesters. 1363: Extremes Missjahr. Das Vieh musste mit Efeu und Stroh von den Hausdächern gefüttert werden. 1407: Luzern kauft die Grafschaft Willisau und auch die Hälfte des Zwings und Banns zu Schötz, womit das Zeitalter der gnädigen Herren und Obern angebrochen war. 1481: Gräberfunde bei der Kirche Oberschötz, die man der thebäischen Legion zuschrieb, was dann zum Wallfahrtskult des Hl. Mauritius führte. 1491: Eröffnung des Mirakelbuches über die Wunderzeichen, welche in der Mauritiuskapelle geschehen sind. 1499: Ein Mann aus Schötz erobert in der Schlacht bei Dornach eine feindliche Fahne und erhielt dafür von der Obrigkeit ein Kleid geschenkt. 1511: Niederschötz brennt nieder. 1563: Schötz zählt 61 Hofstätten und 14 Hintersässen, also 75 Haushaltungen. 1580: Das Jahresgehalt für einen Sechser (Gemeinderat) betrug ein Huhn. 1606: Die Gemeindegrenzen werden festgelegt. 1611: Der schwarze Tod, die Pest, dezimiert die Bevölkerung. 1651: Im Zusammenhang mit dem Bauernkrieg findet in Schötz eine grosse Bauernversammlung statt. 1725: Hagelkatastrophe. 1770: Josef Hunkeler vom Buttenberg baut erstmals Klee an. 1798: Ende August flieht ein grosser Teil der Bevölkerung in die Wälder aus Angst vor den anrückenden Franzosen. 1800: Erste Volksschule. 1803: Aufteilung der Allmende. 1814: Bau des ersten Schulhauses. 1834: Eröffnung der Poststelle. 1839: Bewilligung zur Errichtung einer eigenen Pfarrei. 1859: Entdeckung der prähistorischen Siedlungen im Moos. Bild Dorfbrochüre 1875: Bau der Pfarrkirche. S. 5 1898: Das erste Telefon wurde eingerichtet. 1903: Die Elektrifizierung beginnt. 1938: Hochwasserkatastrophe. 1944-56: Melioration. 1955: Neubau Schulhaus Hofmattstrasse I 1962: Umbau Mauritiusheim 1964: Neubau Schulhaus Hofmattstrasse II 1970: Beitritt zum Gemeindeverband ARA Oberes Wiggertal Bau des Zivilschutzausbildungszentrums 1973: Ausbau und Korrektion der Wigger 1975: Neubau Gemeindehaus 1978: Neubau Abdankungshalle 1981: Neugestastaltung Dorfplatz 1983: Neubau Turnhalle 1985: Neubau des Feuerwehrlokals und des Gemeindemagazins 1986: Bühnenbau Gasthaus St. Mauritz 1988: Anbau- und Altbausanierung Mauritiusheim Neubau Doppelkindergarten 1989: Neubau regionale Sanitätshilfestelle 1999: Neubau regionale Schiessanlage Ruessgraben Schötz-Gettnau 2000: Neubau Schulhaus Hoffmattstrasse III mit Bibliothek 2001: Neubau Schulsport-Aussenanlagen Morgenweg Neubau Fussballplatz Wissenhusen 2003: Neubau Sammelstelle SanHIST 2005: Umbau Polizeiposten
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